Ernährung

Wie beeinflusst die Nahrung, die Sie zu sich nehmen, Ihre Gesundheit?

Gut essen, um gut zu leben

Es spielt keine Rolle, wie lange Sie bereits mit Krebs leben. Eine gesunde Lebensweise und eine gute Ernährung können bei Krebs hilfreich sein:

  • Ihre Vitalität, Ihre allgemeine Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zu steigern1,2
  • Ein normales Körpergewicht zu halten und dadurch das Risiko für andere Krankheiten wie Diabetes3, Schlaganfall4, Bluthochdruck4, Schlafapnoe5 und anderen Krebsarten6 zu reduzieren
  • Das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen und die Wahrscheinlichkeit eines aggressiven Krebses verringern7,8
  • Herz und Kreislauf zu stärken und sich vor Erkrankungen wie Bluthochdruck und Herzerkrankungen zu schützen9
  • Ihre Lebensqualität zu verbessern 2,7 und sogar Ihre Lebenserwartung zu erhöhen10

Unsere quellen:

  1. Rios, T. C. et al. A poorer nutritional status impacts quality of life in a sample population of elderly cancer patients. Health and Quality of Life Outcomes 19, 90 (2021).
  2. Marín Caro, M. M., Laviano, A. & Pichard, C. Nutritional intervention and quality of life in adult oncology patients. Clinical Nutrition 26, 289–301 (2007).
  3. Wilding, J. P. H. The importance of weight management in type 2 diabetes mellitus. Int. J. Clin. Pract. 68, 682–691 (2014).
  4. Akil, L. & Ahmad, H. A. Relationships between Obesity and Cardiovascular Diseases in Four Southern States and Colorado. J. Health Care Poor Underserved 22, 61–72 (2011).
  5. Young, T., Peppard, P. E. & Taheri, S. Excess weight and sleep-disordered breathing. J. Appl. Physiol. 99, 1592–1599 (2005).
  6. Islami, F., Goding Sauer, A., Gapstur, S. M. & Jemal, A. Proportion of Cancer Cases Attributable to Excess Body Weight by US State, 2011-2015. JAMA Oncol. 5, 384 (2019).
  7. Torbahn, G., Strauss, T., Sieber, C. C., Kiesswetter, E. & Volkert, D. Nutritional status according to the mini nutritional assessment (MNA)® as potential prognostic factor for health and treatment outcomes in patients with cancer – a systematic review. BMC Cancer 20, 594 (2020).
  8. Ramos Chaves, M., Boléo-Tomé, C., Monteiro-Grillo, I., Camilo, M. & Ravasco, P. The Diversity of Nutritional Status in Cancer: New Insights. The Oncologist 15, 523–530 (2010).
  9. Martínez-González, M. A., Gea, A. & Ruiz-Canela, M. The Mediterranean Diet and Cardiovascular Health: A Critical Review. Circ. Res. 124, 779–798 (2019).
  10. Haskins, C. P., Champ, C. E., Miller, R. & Vyfhuis, M. A. L. Nutrition in Cancer: Evidence and Equality. Advances in Radiation Oncology 5, 817–823 (2020).

Ernährung

Was kannst Du gegen Appetitlosigkeit tun?

Hier sind einige Tipps, die bei Appetitlosigkeit helfen können:

  • Richte Deine Speisen appetitlich an
  • Iss mehrere kleine Mahlzeiten anstatt von wenigen großen
  • Iss langsam und kaue gründlich
  • Probiere kalte oder lauwarme Mahlzeiten
  • Vermeide Lebensmittel, die blähen, fettig oder schwer zu verdauen sind
  • Bereite Lebensmittel schonend zu – wenig Garflüssigkeit, und eine geringe Temperatur beim Kochen
  • Verwende unverarbeitete Lebensmittel
  • Würze sparsam
  • Lege Dir einen Vorrat an, so hast Du Lebensmittel parat, wenn Dein Appetit zurückkommt
  • Iss Lebensmittel, die viel Eiweiß enthalten, wie Fleisch, Fisch, Tofu, Eier, Milchprodukte und Vollkornprodukte
  • Probiere Deinen Appetit mit Bitterstoffen anzuregen
  • Vermeide Metallbesteck, wenn dies den Metallgeschmack in Deinem Mund fördert. Nutze stattdessen Kunststoffbesteck.

Author: Dr. Christiane  Hübbe | Reviewer: Dr. Christian Keinki

Quellen: